Postcard No Pasaran View larger

Postcard No Pasaran

1,20 € tax incl.

A6 Postkarte
10,5 x 14,8 cm * karton

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»Es ist besser, stehend zu sterben, als kniend zu leben! No pasarán!«

Dieses Zitat stammt von der spanischen Kommunistin Dolores Ibarruri, die besser bekannt ist unter dem Namen "La Pasionaria". Sie sagt diesen Satz am Ende einer Rundfunkansprache, die sie am Abend des 18. Juli 1936 gehalten hat. Dort schleuderte sie den Faschisten eine kampfansage entgegen: »No pasarán!«, »Sie werden nicht durchkommen!«, der in ganz Spanien widerhallte und zum Schlachtruf der Linken im Spanischen Bürgerkrieg wurde, später der lateinamerikanischen Guerilla.

Vor 80 Jahren, im Juli 1936 erhoben sich Millionen Menschen gegen den faschistischen Putsch des General Franco in Spanien.

Die Ereignisse in dieser Zeit sind wahrscheinlich einer der meist umstrittensten und heftigst diskutierten Themen innerhalb der Linken, aber darum soll es bei diesem Plakat nicht gehen. Viel mehr wollen wir an die mutigen und entschlossenen Menschen erinnern, die in der Hoffnung auf eine gerechte Gesellschaft nach Spanien gereist sind und die, um den Faschismus zu besiegen, in den Reihen der Internationalen Brigaden gekämpft haben.
Den Internationalen Brigaden schlossen sich mehr als 40.000 Männer und Frauen aufgrund antifaschistischer Überzeugung oder politischer Verfolgung in den Heimatländern an. In den Brigaden waren Angehörige von mehr als 40 Nationen vertreten.

Der Spanische Bürgerkrieg begann, als am 17./18. Juli 1936 Militärs, unter der Führung von General Franco, versuchten, die junge spanische Republik zu stürzen. Ziel der Franquisten und katholischen Klerikalfaschisten war es, in Spanien eine Diktatur zu errichten.
Anders als 1933 in Deutschland gab es in Spanien jedoch massiven und lange Zeit erfolgreichen Widerstand großer Teile der Bevölkerung gegen die faschistische Machtergreifung.
In den Städten übernahmen revolutionäre ArbeiterInnen die Fabriken. Auf dem Land ergriffen Bauern, Bäuerinnen, LandarbeiterInnen und Tagelöhner die Initiative, gründeten Agrarkollektive und bemächtigten sich des Landes. Durch die Schaffung tausender freier Schulen und die autodidaktische Aneignung gelang den AnarchistInnen eine Alphabetisierungskampagne, die historisch beispiellos ist. Die Basis der Sozialen Revolution war der spanische Anarchismus, der sich schon vor 1936 zu einer Massenbewegung entwickelt hatte.

Es gibt dazu sehr viel spannende Literatur. Wir wollen euch als Lesetipp einige gute Bücher ans Herz legen:

* Lisa Fittko - Mein Weg über die Pyrenäen
* Mary Low - das rote Notizbuch
* George Orwell - mein Katalonien
* Magnus Enzensberger - ein kurzer Sommer Anarchie
* Peter Weiss - Die Ästhetik des Widerstands
* Ernest Hemingway - Wem die Stunde schlägt

Filmtipp:

Ken Loach - Land and Freedom

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